Citi erweitert Bitcoin-Verwahrung mit neuer Custody+-Plattform
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Citi erweitert Bitcoin-Verwahrung mit neuer Custody+-Plattform

Wichtige Erkenntnisse:

  • Bitcoin Verwahrung wird später 2026 in Citi Custody+ aufgenommen.
  • Citi wird Bitcoin zunächst für institutionelle Kunden unterstützen.
  • Custody+ vereint Asset-Servicing, Abwicklung, Liquidität und Daten.

Citigroup plant, die Bitcoin-Verwahrung im Laufe des Jahres 2026 in Custody+ zu integrieren, beginnend mit institutionellen Kunden. Die Bank wird Bitcoin neben traditionellen Wertpapieren in einem einheitlichen Rahmen verwahren. Diese Struktur könnte die Abhängigkeit von separaten Krypto-Verwahrungsanbietern und getrennten Berichtssystemen verringern. Citi kündigte den Zeitplan an am 18. August und stellte gleichzeitig nahezu Echtzeit-Verwahrungs- und Abwicklungsdienste vor.

Die Bank nannte kein genaues Startdatum und keine weiteren unterstützten Assets. Nach der Ankündigung lag der Bitcoin-Kurs nahe 64.700 $, wobei Citi keine Preisprognosen mit dem Service verband. Dies Bitcoin-News treibt ein Digital-Asset-Programm voran, das Citi erstmals im Oktober 2025 bekanntgab.

Citi integriert Bitcoin-Verwahrung in sein Custody+-Framework

Citi erklärt, der Service werde auf seiner gemeinsamen Digital-Asset-Architektur basieren. Kunden erhalten traditionelle und Krypto-Verwahrungsfunktionen über einen einzigen Rahmen. Bitcoin wird das erste unterstützte Asset sein und das Citi-Bitcoin-Angebot fest in das bestehende Verwahrungsgeschäft einbinden.

Dieses Geschäft bedient Kunden in mehr als 100 Märkten, darunter 62 Märkte mit Citís eigenem Netzwerk. Die Größe verschafft Citi eine bestehende institutionelle Basis für den geplanten Service. Asset-Manager können so Bitcoin bei der Bank verwahren, die auch ihre Aktien und Anleihen betreut.

Die Bank wird das Asset für Kunden sichern, ohne dass diese die Schlüssel direkt verwalten müssen. Citi hat jedoch keine Details zu Gebühren, Versicherungen, Wallet-Design, Subverwahrern oder Kundenberechtigungen genannt. Diese Bedingungen werden bestimmen, wie sich der Citi-Bitcoin-Service gegenüber spezialisierten Anbietern behauptet.

Amit Agarwal, Leiter der Verwahrungsdienste bei Citi Investor Services, bezeichnete Custody+ als mehrjährige Infrastruktur-Investition. Er sagte, die Bank habe ihre Tools so gestaltet, dass sie die Betriebsmodelle der Kunden vereinfachen, während sich die Marktstrukturen verändern.

Custody+ vereint Echtzeit-Tools in einem modularen System

Custody+ geht über die Bitcoin-Verwahrung hinaus und kombiniert mehrere Nachhandelsfunktionen. Die Tools decken Asset-Servicing, Abwicklung, Devisen, Bargeld, Liquidität, Steuerverarbeitung und Markteinblicke ab.

Citi hat die Suite auf Basis der Single Event Processing-Technologie entwickelt, die nun im US-Custody-Geschäft eingesetzt wird. Die Bank berichtet, dass SEP die Bearbeitungszeiten freiwilliger Corporate Actions um bis zu 92 % verkürzt hat. 96 % dieser Ereignisse werden jetzt innerhalb von zwei Stunden verarbeitet.

Mehr als 80 % des gesamten Asset-Servicing-Volumens von Citi werden jetzt in Echtzeit abgewickelt. Integrierte Ledger bieten Kunden zudem Transaktionssichtbarkeit über 62 proprietäre Custody-Märkte von Citi.

Die Plattform umfasst sofortige Bargeld-Updates, Liquiditäts-Sweeps, Finanzierungstools und prognostizierte Salden für Custody-Transaktionen. Citi Token Services bewegt tokenisierte Einlagen rund um die Uhr, nahezu sofort, in ausgewählten Märkten.

Citi nutzt außerdem KI, um Steuerdokumente schneller zu verarbeiten und seinen Market Guide-Service zu unterstützen. Die Bank verzeichnet eine 70%ige Reduzierung der Bearbeitungszeit für Steuerdokumente. Die Service-Abteilung investiert jährlich über 2 Milliarden US-Dollar in die Plattformentwicklung.

Bitcoin-Verwahrung treibt Wall Streets digitale Asset-Expansion voran

Der Citi-Bitcoin-Plan ergänzt weitere Bitcoin-Neuigkeiten zu Wall Streets Ausbau digitaler Assets. BNY begann 2022, einigen US-Kunden Krypto-Verwahrung anzubieten. Fidelity Digital Assets und Coinbase bieten ebenfalls Dienstleistungen für institutionelle Investoren an.

Banken erhielten mehr Spielraum für Bitcoin-Verwahrung, nachdem die SEC 2025 das Staff Accounting Bulletin 121 zurückzog. Die Richtlinie hatte die Erfassung von Kunden-Krypto-Beständen für Banken verteuert.

Morgan Stanley baut interne Kapazitäten für Bitcoin-Verwahrung und -Handel auf. Dessen Digital-Assets-Chef sagte, die Bank prüfe auch Kredit- und Renditeprodukte, habe aber noch keine Zeitpläne festgelegt. Der Leiter sagte, die Bank prüfe auch Kredit- und Ertragsprodukte, habe aber noch keine Zeitpläne festgelegt.

Citi arbeitet zudem mit BNY an der geplanten tokenisierten Wertpapierplattform der New York Stock Exchange. Das Projekt zielt auf blockchainbasierten Handel mit sofortiger, rund um die Uhr möglicher Abwicklung ab, vorbehaltlich regulatorischer Genehmigung. Citi und BNY unterstützen tokenisierte Einlagen und Fondsbewegungen außerhalb der regulären Bankzeiten.

Der Beitrag Citi erweitert Bitcoin-Verwahrung mit neuer Custody+-Plattform erschien zuerst auf The Coin Republic.

Dies ist keine Anlageberatung Die hier veröffentlichten Analysen dienen nur zur Information. Digitale Vermögenswerte sind volatil und Sie können den gesamten Wert Ihrer Position verlieren. Recherchieren Sie selbst, bevor Sie handeln.
Glory Kaburu

Glory Kaburu

Glory Kaburu ist eine Krypto-Journalistin mit fast sechs Jahren Erfahrung in den Bereichen Blockchain, digitale Vermögenswerte, Marktanalysen, Preisprognosen und Web3-News. Ihre Arbeiten erschienen unter anderem bei Cryptopolitan, Crypto News Flash, ETHNews, CoinGape und The Coin Republic. Sie hat einen Bachelor of Education in Englischer Literatur und Linguistik von der Universität Nairobi, was ihre starken Recherchefähigkeiten, Branchenkenntnisse und sorgfältige Berichterstattung zu Themen unterstützt, die finanzielle Entscheidungen der Leser beeinflussen können.